Press - MUJ
2015
Future Archaeologies
Christinger De Mayo
(Damian Christinger)
     “this is the day to shape the days upon” (the title of the sculptures) could be read as questioning the sustainability aspect of the ecology of architecture. The mural at the back wall of the gallery, executed with differing concentrations of chlorophyll, seems to be a faint echo of the green façades of the Bosco Verde towers while the rest of the exhibition is held in stark black and white. In the monumental ink drawing, nature and man-made architecture become geological strata in a multi-layered and multi-perspective hyperimage.
The idea of the Anthropocene challenges our notion of “deep time” on several counts. It describes a speculative turn of events wherein we humans catapulted ourselves through technology into a position where we change factors of our environment instead of the other way around.

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each the other’s world entire
Haus Konstruktiv Zürich
(Damian Christinger)
     … Das nicht nur dialektische Verhältnis von Natur und Kultur, von Dys- und Utopie, Mensch und Konstrukt durchzieht das Werk von Monica Ursina Jäger (*1974) wie ein roter Faden. Dabei geht sie bewusst von jener der Kunst inhärenten Apologie aus, dass alles künstlerisch Dargestellte, also auch Natur, letztlich immer artifiziell ist. Kunst ist immer Behauptung...
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Dystopia
Künstlerportrait
Kulturplatz SRF
     «Das Unbehagen ist ein Zustand, der mich emotional aktiv hält», meint Monica Ursina Jäger. Schon immer hatte die Schweizer Künstlerin eine Vorliebe für menschenleere düstere Landschaften. Ihre Bildwelten zeichnet sie in Tusche und collagiert sie aus Bildern real existierender Architektur und bedrohlichen Stadtansichten. «Kulturplatz» hat sie in ihrem Atelier getroffen und zu ihren Werken befragt – und auch zur Verantwortung von Künstlerinnen und Künstlern für die Bilder, die sie in die Welt setzen. ...
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2014
TOPOGRAPHIES
Publication
(Aoife Rosenmeyer)
  For several years Monica Ursina Jäger has been drawing built and natural landscapes inspired by Modernist-style architecture. Her precise works, using media including ink and pigment transfers, combine hope and downfall: on one hand designers’ aspirations, and fantasies, for the future; on the other the dystopia of failure. In creating these works Jäger has assembled a huge stock of images of buildings and environments, both her own photographs and images found in print and online, including rendered as well as completed constructions. ‘Topographies’, which is created in collaboration with Winfried Heininger, consists of one, extremely long, accordion-folded image created from hundreds of collaged images from this working archive. ...
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Weltenwuerfe
Kunsthaus Grenchen
(Eva Inversini)
  ...Monica Ursina Jäger setzt sich in ihren Arbeiten intensiv mit unserer Lebenswelt auseinander, der natürlich gegebenen Umwelt, der durch den Menschen gestalteten Landschaft und konstruierten Umgebung. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem eingehend mit visionären Raumkonzepten, beispielsweise des deutschen Architekten Eckhard Schulze-Fielitz (*1929), des amerikanischen Architek-ten, Konstrukteurs und Schriftstellers Richard Buckminster Fuller (1895–1983) oder mit architektur-theoretischen und soziokulturellen Schriften des katalanischen Architekten, Historikers und Philosophen Ignasi de Solà-Morales (1942–2001)...
...Mit der Installation „PARA/SITE“ erbauen die drei Kunstschaffenden eine parallel zur vorgefundenen Architektur entwickelte Struktur, die den vorgegebenen Raum von Innen heraus durchquert, die Wände scheinbar durchstösst und über das Gebäude hinauswächst. Ins Deutsche transferiert liest sich das Englische PARA/SITE als „Parasit“, der sich gleich seinem biologischen Vorbild dem „Wirt“, also dem vorhandenen Gebäude, anpasst und dieses zum Ausgangspunkt seiner Struktur nimmt. Dieser Struktur indes ist keine eindeutige Funktion zugewiesen. Der fortgeschrittene Abstraktionsgrad eröffnet beim Durchschreiten der Installation immer wieder neue Perspektiven und Gedankenräume hinsichtlich der Gestaltung unserer Umwelt und lässt gleichzeitig als Raumzeichnung über kunstimmanente Fragestellungen von Skulptur, Raum und Architektur nachdenken. ...

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Translocation
Coleman Project Space, London
(Rebecca Geldard)
  The London/Zurich-based artist uses a variety of media to explore our engagement with both natural and constructed environments: as real social sites and culturally embedded notions of public and private space. Jaeger makes drawings, sculptures and installation works through which she acknowledges the multifaceted nature of the spatial experience and the rich history of its representation. Her cognitive-map-like use of imagery, alongside linear Modernist-style structures, gives one a sense of both everyday and fantastical moments of overlap between the many signifiers by which we ‘read’ physical environments and recall our experiences of them. ...
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2013
PARA/SITE
Galerie Christinger De Mayo
Zurich
  Monica Ursina Jäger und Justin Hibbs, beide von Christinger De Mayo vertreten, kollaborieren in dieser Ausstellung, die zeitgleich mit anderen Zürcher Galerien zur Saisoneröffnung beginnt. PARA/SITE untersucht die Verbindungen zwischen Urbanisierung, Architektur und Kunst und bedient sich dabei beim reichen Erbe unsichtbarer Informationen welche in architektonischen Strukturen kodiert sind, wie z.B. soziale, politische oder ästhetische Vorstellungen. Mit einem Gefuehl der sich ständig verändernden Wahrnehmung versuchen die Werke eine Beziehung zwischen dem realen und idealisierten Raum herzustellen. ...

Monica Ursina Jäger and Justin Hibbs, both represented by Christinger De Mayo since its beginning,collaborate on a show that marks the Seasons Opening of the Zurich Gallery Scene. PARA/SITE examines the connections between urbanization, architecture and art and draws upon the rich heritage of unseen information encoded within architectural structures such as social, political or aesthetic agendas. With a sense of constantly shifting perceptions the work operates in the expanse between seeking to establish relationships between both real and idealized notions of space. ...

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DISPLACE
Galerie Rupert Pfab
Duesseldorf
  Ihre aktuellen, großformatigen Zeichnungsserien aus Tusche, Pigment, Bleistift und Transfer auf Papier tragen die Titel ‚hideout’ (Versteck) und ‚terrain vague’ (Brachland) und befassen sich mit der Verbindung von natuerlichen Landschaften mit konstruierten, urbanen Architekturen. Die Kuenstlerin schafft dadurch komplexe, futuristisch und phantastisch anmutende Bildwelten, die zum Teil im leeren Raum zu schweben scheinen. Fels-, Wolken- und Baumformationen werden collageartig und multiperspektivisch mit modernen Architekturelementen kombiniert und zeichnerisch detailreich ausgearbeitet. Die reduzierte Farbigkeit und der Verzicht auf Figuren verleiht den Arbeiten etwas bedrohlich Stilles und es scheint, als werfen sie einen Blick auf eine duestere Zukunftsvision....

Her recent series of large-scale drawings using Chinese ink, pencil and pigment transfer on paper are titled “hideout” and “terrain vague” and deal with the connection between natural landscapes and urban architecture. The artist creates complex, futuristic and fantastical worlds of images, which in some cases appear to float in empty space. Rock, cloud and tree formations are collaged and combined with modern architectural elements from various simultaneous perspectives and complemented with intricately drawn details...

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TERRAIN VAGUE
Junge Kunst, Wolfsburg
  ...Der franzoesische Ausstellungstitel Terrain Vague (Brachland) ihrer Soloshow bei Junge Kunst zitiert den Begriff, mit dem der spanische Architekt, Historiker und Philosoph Ignasi de Solà-Morales (1952-2001) die Abwesenheit in zeitgenoessischen Metropolen bezeichnete. Er meinte verlassene, obsolete Gegenden, Raeume und Gebaeude, die keinen offenkundigen Zweck erfuellen. Waehrend solche Orte meist irgendwann renoviert und wieder in die staedtische Struktur eingegliedert werden, plaedierte Solà-Morales fuer die Wertschaetzung und Beibehaltung des ruinoesen Zustands dieser „Orte der Freiheit“, die damit eine Alternative zu der auf Rentabilitaet ausgerichteten kapitalistischen Stadt bilden. ...
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2011
RAISING
Young Artists to Keep an Eye on!
  Like a watchlist the book RISING presents about 100 young artists who are still at the beginning of their career and whose extremely interesting positions are not yet seen as secure by the established art market. The book is not only an inspiration for collectors, curators and gallery-owners and a stimulation for a desirable and lively discussion, but also allows an insight into the vital bohemia of the artistic new blood. The selection of the artists is accompanied by a board of trustees of well-known collectors, galleryowners and connoisseurs of the international art scene.

Sie sind jung, inspirierend und irritierend. Sie überraschen und überzeugen. Sie sind unverwechselbar. Und am Anfang ihrer Karriere. Dennoch haben die 100 jungen Künstlerpersönlichkeiten, die der Daab Verlag in seinem neusten Buchprojekt „Rising“ präsentiert, eines gemeinsam: Ihr Werk weckt schon jetzt große Hoffnungen auf eine viel beachtete Position im Kunstbetrieb. ...

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Christinger De Mayo
Zurich
  ...In „Certitude of Speculative Thought“, ihrer ersten Einzelausstellung bei Christinger De Mayo, stellt Monica Ursina Jäger zeichnerische Arbeiten einer evokativen Rauminstallation gegenüber die auf der berühmten Konstruktion von Buckminster Fuller (1895-1983) basiert. Die architektonischen Elemente durchdringen die Galerieräume nicht nur, sondern scheinen gleichsam durch sie hindurch zu wachsen, was ihnen etwas seltsam Organisches verleiht. ...
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...In “Certitude of Speculative Thought”, her first solo exhibition at Christinger De Mayo, Monica Ursina Jäger opposes her drawings to an evocative installation that is based on the famous construction by Buckminster Fuller (1895–1983). The architectural elements not only permeate the gallery space, but they seem to grow through it, thus appearing as something strangely organic...
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Nadine Wietlisbach
sic! Raum für Kunst
Luzern
  ...In der Installation „back drop“ legt sich ein weiches Vlies, welches zur Abdeckung von Gletschern entwickelt wurde, über eine Anordnung schlichter Stative. Die verschiedenartigen Weissschattierungen des Materials erinnern an eine Schneelandschaft, wir wandeln gen Polarkreis. Ausgelegt über diverse Höhengrade verweist die Fläche auch auf einen Träger vielleicht für eine weitere Zeichnung, die nur durch unsere eigenen Augen entsteht. Monica Ursina Jäger stellt uns ihre hybriden Welten zur Verfüügung: Sie schnürt unser Reisegepäck nur lose, wir dü unsere Ohren bedecken, bereit für die topographische Erkundungen ihrer multiperspektivischen Bildräume...
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Kristin Schmidt
Nextex
St. Gallen
  Die aktuelle Doppelausstellung im Nextex entführt in tropische und utopische Welten. Blue Curry und Monica Ursina Jäger zeigen ihren Blick auf heutige Lebenswelten...Die Künstlerin lässt offen, wie die stadtplanerischen Einfälle bei jenen ankommen, für die sie gedacht sind. Und so liegt es am Betrachter, die utopischen urbanen Landschaften weiterzudenken, sie in Bezug zu setzen zu Bekanntem und eigene Standpunkte zu Stadt- und Lebensvisionen beziehen... ...
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2010
Kunstmuseum Thun   ...Zeitgenössische Räume werden aus Bildern geboren und existieren als Bilder. Während diese Bilder lautlos und kontinuierlich in die Gesellschaft einfliessen, wirken sie verhüllt als kollektive Befriedigung von Lifestyle und gesellschaftlichen Ideologien. ...
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Alex Hanimann
IBK Förderpreis
  ...Die Komplexität des Bildraums wird einerseits durch detailreiche Darstellungen und andererseits durch die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Perspektiven ins schwindelnd Erregende gesteigert. Die Arbeiten entwerfen – nicht zuletzt auch durch den fast vollständigen Verzicht auf Farbe – düstere Zukunftsvisionen, in denen Einsamkeit und Verlassenheit vorherrschen. Diese dunkle und pessimistische Stimmung vermischt die Künstlerin aber geschickt mit utopisch visionären Zeichen und Gedanken. Ästhetik und Zerfall ziehen so unweigerlich in Bann. Aus eben dieser ambivalenten Stimmung erwächst die Kraft, welche den Arbeiten innewohnt. ...
Würdigung IBK Katalog

Galerie Christinger de Mayo   Die installative Zeichnung ‚equivocal clarity of dawn’ von Monica Ursina Jäger (* 1974, lebt und arbeitet in London) besteht aus einer Gruppe von bemalten Projektionsleinwänden, über welche sich ein fragmentarisch zusammengesetztes Gesamtbild erstreckt. Der Werktitel ist der Kurzgeschichte von Jorges Luis Borges ‚Funes el memorioso’ entnommen, welche einen Mann beschreibt, der nichts vergisst und demnach über ein unendliches und jederzeit abrufbares Erinnerungsvermögen verfügt. ‚equivocal clarity of dawn’ stellt die Frage nach der ambivalenten Konstruktion von Erinnerung, visueller Speicherung und der Funktion von ‚aide-memoires’ welche mediale Veränderungen überdauern.....
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2009
Irene Müller
Kunsthalle Düsseldorf
  Ausgangspunkt der Arbeiten von Monica Ursina Jäger (*1974) ist die «natürlich gewachsene», konstruierte und gebaute Umgebung und Lebenswelt des Menschen. Die Künstlerin lotet in ihren Tuschezeichnungen, Skulpturen und Objekten das Spannungsfeld der unterschiedlich determinierten Auffassungen von Natur, von Landschaft und Architektur als sozial, gesellschaftlich und kulturell aufgeladenen Raumkonstruktionen sowie als utopischen Kategorien aus....
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Monica Ursina Jäger’s (*1974) artistic position is characterised by an engagement with mankind’s ›organic‹, fabricated and constructed environment and milieu. In drawings in ink, sculptures and objects, she explores the dynamic tension inherent in the differently determined views of nature, of landscape and architecture as socially, societally and culturally charged spatial constructions, as well as utopian categories...
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'Sea of Tranquility' Visual Drugs Sind utopische Entwürfe in unserer Zeit möglich? Das ist eine der wohl grundsätzlich- sten Fragen, die Monica Ursina Jäger umtreibt. Viele Philosophen würden die Frage wohl mit einem kategorischen Nein beantworten. Die Künstlerin nimmt sich die Freiheit, die Fragestellung in immer neuen Serien mit verschiedenen Bezugspunkten der Kunst- und Mediengeschichte auszuleuchten. Dystopie und Utopie, Hoffnung und die leise Wehmut der Unmöglichkeit halten sich dabei die Balance...
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2008
enter
Kunstmuseum Thun
Monica Ursina Jäger's (*1974) condensed graphical and installative language radiate an apocalyptic mood: Flocks of birds threateningly circle over architectural forms, the cloudy sky looks gloomy and humans become only miniscule decorations...
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2007
Züritipp,
Visual Drugs, Zürich
...Die leicht surrealen Landschaftsbilder von Monica Ursina Jäger vereinen Elemente aus Malerei, Fotografie und Zeichnung. Durch das Verweben verschiedener Motive auf mehreren Massstabsebenen entstehen mehrfach lesbare, inszenierte Landschaften. Im Kunstraum Visual Drugs zeigt Jäger sechs ihrer neuen Arbeiten – abstrahierte Veduten voller Geheimnisse. Sie sind weder ‚natürlich’ noch ‚künstlich’, sowohl bedrohlich wie auch hoffnungsvoll. Vor allem aber üben die Landschaftsbilder eine magische Anziehungskraft auf den Betrachter aus, der in einen irritierenden Vorstellungsraum hineingezogen wird.
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Swiss Art Awards ...Die Werke von Monica Ursina Jäger (geb. 1974) verbinden philosophische Fragen und politische Themen mit dem Absurden, Irregulären und Unerwarteten. Natur und konstruierte Landschaft sind hierbei keine Gegensatzpaare, sondern beides Möglichkeiten eines Echoraumes für individuelle Befindlichkeiten und kollektive Zustände...
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