Monica Ursina Jäger
2011
RAISING
Young Artists to Keep an Eye on!
  Like a watchlist the book RISING presents about 100 young artists who are still at the beginning of their career and whose extremely interesting positions are not yet seen as secure by the established art market. The book is not only an inspiration for collectors, curators and gallery-owners and a stimulation for a desirable and lively discussion, but also allows an insight into the vital bohemia of the artistic new blood. The selection of the artists is accompanied by a board of trustees of well-known collectors, galleryowners and connoisseurs of the international art scene.

Sie sind jung, inspirierend und irritierend. Sie überraschen und überzeugen. Sie sind unverwechselbar. Und am Anfang ihrer Karriere. Dennoch haben die 100 jungen Künstlerpersönlichkeiten, die der Daab Verlag in seinem neusten Buchprojekt „Rising“ präsentiert, eines gemeinsam: Ihr Werk weckt schon jetzt große Hoffnungen auf eine viel beachtete Position im Kunstbetrieb. ...

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Christinger De Mayo
Zurich
  ...In „Certitude of Speculative Thought“, ihrer ersten Einzelausstellung bei Christinger De Mayo, stellt Monica Ursina Jäger zeichnerische Arbeiten einer evokativen Rauminstallation gegenüber die auf der berühmten Konstruktion von Buckminster Fuller (1895-1983) basiert. Die architektonischen Elemente durchdringen die Galerieräume nicht nur, sondern scheinen gleichsam durch sie hindurch zu wachsen, was ihnen etwas seltsam Organisches verleiht. ...
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...In “Certitude of Speculative Thought”, her first solo exhibition at Christinger De Mayo, Monica Ursina Jäger opposes her drawings to an evocative installation that is based on the famous construction by Buckminster Fuller (1895–1983). The architectural elements not only permeate the gallery space, but they seem to grow through it, thus appearing as something strangely organic...
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Nadine Wietlisbach
sic! Raum für Kunst
Luzern
  ...In der Installation „back drop“ legt sich ein weiches Vlies, welches zur Abdeckung von Gletschern entwickelt wurde, über eine Anordnung schlichter Stative. Die verschiedenartigen Weissschattierungen des Materials erinnern an eine Schneelandschaft, wir wandeln gen Polarkreis. Ausgelegt über diverse Höhengrade verweist die Fläche auch auf einen Träger vielleicht für eine weitere Zeichnung, die nur durch unsere eigenen Augen entsteht. Monica Ursina Jäger stellt uns ihre hybriden Welten zur Verfüügung: Sie schnürt unser Reisegepäck nur lose, wir dü unsere Ohren bedecken, bereit für die topographische Erkundungen ihrer multiperspektivischen Bildräume...
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Kristin Schmidt
Nextex
St. Gallen
  Die aktuelle Doppelausstellung im Nextex entführt in tropische und utopische Welten. Blue Curry und Monica Ursina Jäger zeigen ihren Blick auf heutige Lebenswelten...Die Künstlerin lässt offen, wie die stadtplanerischen Einfälle bei jenen ankommen, für die sie gedacht sind. Und so liegt es am Betrachter, die utopischen urbanen Landschaften weiterzudenken, sie in Bezug zu setzen zu Bekanntem und eigene Standpunkte zu Stadt- und Lebensvisionen beziehen... ...
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2010
Kunstmuseum Thun   ...Zeitgenössische Räume werden aus Bildern geboren und existieren als Bilder. Während diese Bilder lautlos und kontinuierlich in die Gesellschaft einfliessen, wirken sie verhüllt als kollektive Befriedigung von Lifestyle und gesellschaftlichen Ideologien. ...
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Alex Hanimann
IBK Förderpreis
  ...Die Komplexität des Bildraums wird einerseits durch detailreiche Darstellungen und andererseits durch die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Perspektiven ins schwindelnd Erregende gesteigert. Die Arbeiten entwerfen – nicht zuletzt auch durch den fast vollständigen Verzicht auf Farbe – düstere Zukunftsvisionen, in denen Einsamkeit und Verlassenheit vorherrschen. Diese dunkle und pessimistische Stimmung vermischt die Künstlerin aber geschickt mit utopisch visionären Zeichen und Gedanken. Ästhetik und Zerfall ziehen so unweigerlich in Bann. Aus eben dieser ambivalenten Stimmung erwächst die Kraft, welche den Arbeiten innewohnt. ...
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Galerie Christinger de Mayo   Die installative Zeichnung ‚equivocal clarity of dawn’ von Monica Ursina Jäger (* 1974, lebt und arbeitet in London) besteht aus einer Gruppe von bemalten Projektionsleinwänden, über welche sich ein fragmentarisch zusammengesetztes Gesamtbild erstreckt. Der Werktitel ist der Kurzgeschichte von Jorges Luis Borges ‚Funes el memorioso’ entnommen, welche einen Mann beschreibt, der nichts vergisst und demnach über ein unendliches und jederzeit abrufbares Erinnerungsvermögen verfügt. ‚equivocal clarity of dawn’ stellt die Frage nach der ambivalenten Konstruktion von Erinnerung, visueller Speicherung und der Funktion von ‚aide-memoires’ welche mediale Veränderungen überdauern.....
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2009
Irene Müller
Kunsthalle Düsseldorf
  Ausgangspunkt der Arbeiten von Monica Ursina Jäger (*1974) ist die «natürlich gewachsene», konstruierte und gebaute Umgebung und Lebenswelt des Menschen. Die Künstlerin lotet in ihren Tuschezeichnungen, Skulpturen und Objekten das Spannungsfeld der unterschiedlich determinierten Auffassungen von Natur, von Landschaft und Architektur als sozial, gesellschaftlich und kulturell aufgeladenen Raumkonstruktionen sowie als utopischen Kategorien aus....
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Monica Ursina Jäger’s (*1974) artistic position is characterised by an engagement with mankind’s ›organic‹, fabricated and constructed environment and milieu. In drawings in ink, sculptures and objects, she explores the dynamic tension inherent in the differently determined views of nature, of landscape and architecture as socially, societally and culturally charged spatial constructions, as well as utopian categories...
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'Sea of Tranquility' Visual Drugs Sind utopische Entwürfe in unserer Zeit möglich? Das ist eine der wohl grundsätzlich- sten Fragen, die Monica Ursina Jäger umtreibt. Viele Philosophen würden die Frage wohl mit einem kategorischen Nein beantworten. Die Künstlerin nimmt sich die Freiheit, die Fragestellung in immer neuen Serien mit verschiedenen Bezugspunkten der Kunst- und Mediengeschichte auszuleuchten. Dystopie und Utopie, Hoffnung und die leise Wehmut der Unmöglichkeit halten sich dabei die Balance...
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2008
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Kunstmuseum Thun
Monica Ursina Jäger's (*1974) condensed graphical and installative language radiate an apocalyptic mood: : Flocks of birds threateningly circle over architectural forms, the cloudy sky looks gloomy and humans become only miniscule decorations...
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2007
Züritipp,
Visual Drugs, Zürich
...Die leicht surrealen Landschaftsbilder von Monica Ursina Jäger vereinen Elemente aus Malerei, Fotografie und Zeichnung. Durch das Verweben verschiedener Motive auf mehreren Massstabsebenen entstehen mehrfach lesbare, inszenierte Landschaften. Im Kunstraum Visual Drugs zeigt Jäger sechs ihrer neuen Arbeiten – abstrahierte Veduten voller Geheimnisse. Sie sind weder ‚natürlich’ noch ‚künstlich’, sowohl bedrohlich wie auch hoffnungsvoll. Vor allem aber üben die Landschaftsbilder eine magische Anziehungskraft auf den Betrachter aus, der in einen irritierenden Vorstellungsraum hineingezogen wird.
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Swiss Art Awards ...Die Werke von Monica Ursina Jäger (geb. 1974) verbinden philosophische Fragen und politische Themen mit dem Absurden, Irregulären und Unerwarteten. Natur und konstruierte Landschaft sind hierbei keine Gegensatzpaare, sondern beides Möglichkeiten eines Echoraumes für individuelle Befindlichkeiten und kollektive Zustände...
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Celeste Art Prize, London ...The series ‘private property’ includes several ink paintings on paper and softboard and tackles the political issues connected to land property. The romantic idea of the sublime landscape that is made approachable through the painting is being questioned.
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...Die Arbeiten thematisieren nicht nur unsere Vorstellung von Natur und Landschaft, sondern stellen auch die Frage nach der Natur als Projektionsfläche unserer Sehnsüchte und Ängste...
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2001
'Berge' Station.21 Zürich ... Die Künstlerin befragt nicht nur die motivische Wiedergabe des Sichtbaren, sondern sie befragt auch die Darstellbarkeit und die Bildfindung selbst....
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